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Welche Schrift gehört in einen Newsletter?

· von Alvaro Moreno

Eine Marketingmitarbeiterin vergleicht am Schreibtisch denselben Newsletter auf einem Monitor, einem Laptop und einem Smartphone

Eine, die auf jedem Gerät da ist. Arial, Helvetica, Verdana, Georgia oder Times New Roman werden in nahezu jedem Postfach so angezeigt, wie Sie sie gesetzt haben. Eine Webschrift aus dem Firmenauftritt sieht in der Vorschau gut aus und wird bei vielen Empfängern durch etwas anderes ersetzt. Entscheidend ist nicht die schönste Schrift, sondern die, die ankommt.

Beim Newsletter wird über die Schrift meist zuletzt entschieden, und dann nach dem Aussehen in der Vorschau. Die Vorschau ist aber der einzige Ort, an dem der Newsletter garantiert so aussieht. Beim Empfänger entscheidet sein Programm.

Warum die Firmenschrift meistens nicht ankommt

Auf der Webseite lädt der Browser die Schrift mit. Ein E-Mail-Programm tut das oft nicht. Es nimmt dann die nächste Schrift, die im Code steht, und wenn dort keine steht, irgendeine. Der Newsletter, der in der Vorschau nach Ihrem Haus aussah, kommt bei einem Teil der Empfänger in einer Schrift an, die niemand ausgesucht hat.

Das ist kein Fehler des Empfängers. Es ist der Grund, warum in E-Mails andere Regeln gelten als im Netz.

Die Schriften, die überall da sind

Arial und Helvetica für alles, was nüchtern und gut lesbar sein soll. Verdana, wenn viel Text auf kleinen Bildschirmen gelesen wird, weil sie breit läuft. Georgia, wenn es nach Brief und nicht nach Formular aussehen soll. Times New Roman, wenn der Absender eine Kanzlei ist und so aussehen will.

Wer seine Firmenschrift trotzdem verwenden will, setzt sie an die erste Stelle und eine dieser fünf dahinter. Dann sieht der Newsletter bei denen gut aus, deren Programm sie lädt, und bei allen anderen ordentlich.

Größe, Abstand, Zeilenlänge

Drei Empfehlungen, die sich bewährt haben: Fließtext nicht unter sechzehn Pixel, weil der Newsletter überwiegend auf dem Telefon gelesen wird. Zeilenabstand anderthalbfach, damit der Text nicht als Block wirkt. Und eine Textspalte, die nicht breiter ist, als das Auge in einem Zug erfassen kann; auf dem Bildschirm sind das grob sechzig bis siebzig Zeichen je Zeile.

Kontrast dazu: dunkle Schrift auf hellem Grund. Grau auf Weiß sieht in der Vorschau elegant aus und ist im Zug bei Sonne nicht lesbar.

Der Knopf und die Zahlen

Der Handlungsknopf ist Text, kein Bild. Bilder werden in vielen Programmen erst nach Klick geladen, und ein Knopf, den man nicht sieht, wird nicht gedrückt. Preise und Zahlen stehen ebenfalls als Text, aus demselben Grund.

Was Sie selbst prüfen können

Schicken Sie Ihren letzten Newsletter an drei eigene Postfächer: eines bei einem großen Anbieter, eines in Ihrem Firmenprogramm, eines auf dem Telefon. Sehen Sie nach, ob die Schrift überall dieselbe ist, ob der Knopf ohne Bilder sichtbar ist und ob der Text auf dem Telefon ohne Vergrößern lesbar ist.

Das dauert zwanzig Minuten und ist die einzige Prüfung, die zählt. Ob die Mail dann überhaupt ankommt, ist eine andere Frage, und die beantwortet Ihnen niemand von allein, siehe Wenn Ihre Mails nicht ankommen, sagt Ihnen das niemand. Und ob der Empfänger sie bekommen darf, steht in Die Einwilligung, die keine ist.

Lizenz nicht vergessen

Eine Schrift, die Sie für die Webseite lizenziert haben, ist damit nicht automatisch für den Newsletter freigegeben. Vor dem Einbau in die Vorlage die Lizenz lesen. Die fünf Schriften oben brauchen keine, und das ist ein weiterer Grund für sie. Wie eine Vorlage aussieht, die Schrift, Knopf und Rückfallschrift von vornherein richtig setzt, zeigt der Newsletter in Octoserv.

Häufige Fragen

Welche Schriftarten funktionieren in E-Mails überall?

Arial, Helvetica, Verdana, Georgia und Times New Roman sind auf nahezu jedem Gerät vorhanden und werden im Postfach so angezeigt, wie sie gesetzt wurden. Alle anderen Schriften brauchen eine davon als Rückfall.

Kann ich meine Firmenschrift im Newsletter verwenden?

Ja, wenn dahinter eine Systemschrift als Ersatz steht. Programme, die die Firmenschrift nicht laden, nehmen dann diese. Ohne Ersatz entscheidet das Programm des Empfängers selbst, und das Ergebnis hat niemand ausgesucht.

Welche Schriftgröße ist für Newsletter richtig?

Fließtext nicht unter sechzehn Pixel, weil die meisten Empfänger auf dem Telefon lesen. Dazu anderthalbfacher Zeilenabstand und eine Spalte, die nicht breiter ist als grob sechzig bis siebzig Zeichen je Zeile.

Warum sollte der Knopf im Newsletter kein Bild sein?

Weil viele Programme Bilder erst nach einem Klick laden. Ein Knopf, den man nicht sieht, wird nicht gedrückt. Dasselbe gilt für Preise und Zahlen: als Text setzen, nicht als Grafik.

Wie prüfe ich, wie mein Newsletter beim Empfänger aussieht?

Schicken Sie ihn an drei eigene Postfächer: bei einem großen Anbieter, im Firmenprogramm und auf dem Telefon. Prüfen Sie Schrift, Sichtbarkeit des Knopfes ohne Bilder und Lesbarkeit ohne Vergrößern.

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