Warum ich so persönlich schreibe

Weil hinter dem, was Sie hier lesen, tatsächlich eine Person steht, und weil der Rest der Firma so gebaut ist, dass das so bleiben kann. Kein Büro, keine Ordner, keine Telefonanlage im Serverraum, Kollegen in mehreren Ländern, und Beratung nur von mir. Was davon Absicht ist und was Notwendigkeit, steht hier.
Es gibt keine Firma, hinter der ich mich verstecken könnte. Wenn Sie DCom Systems anrufen, bekommen Sie mich. Wenn Sie einen Beitrag in diesem Magazin lesen, ist es meine Haltung, die darin steht, und wenn Sie eine Beratung buchen, sitze ich Ihnen gegenüber. Das ist kein Stil, den ich mir für die Texte ausgesucht habe. Es ist der Zustand des Betriebs, und ich beschreibe ihn hier einmal ganz, damit Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben.
Es gibt kein Büro, in das man kommen könnte
Meine Kollegen entscheiden selbst, von wo aus sie arbeiten. Im Moment ist das Frankreich, Österreich und Thailand, und morgen kann es ein anderer Ort sein. Es gibt keinen Flur, auf dem man sich trifft, und keine Kaffeeküche, in der man nebenbei erfährt, was der andere gerade macht.
Das klingt nach Freiheit, und das ist es auch. Aber der eigentliche Grund ist ein anderer: Ein Betrieb, der anderen Betrieben etwas über Abläufe erzählt, muss selbst ohne Flur auskommen. Was bei uns nicht im System steht, gibt es nicht. Niemand kann jemanden über den Schreibtisch hinweg fragen. Das zwingt uns zu dem, was ich Kunden empfehle, jeden Tag.
Es gibt keine Ordner mehr
Unser Büro ist eine Cloudlösung auf Octoserv. Jeder Kontakt, jedes Angebot, jede Rechnung, jeder Vorgang liegt dort, und nirgendwo sonst. Es gibt keinen Aktenschrank, keine Ablage auf einem Rechner, keinen Ordner im Regal. Ich habe darüber geschrieben, was mit einem Ordner im Regal passiert, siehe Der Ordner im Regal. Wir haben schlicht keins.
Das bedeutet auch, dass ich jede Lücke im eigenen System selbst zu spüren bekomme. Wenn ein Ablauf nicht zu Ende gedacht ist, merke ich es nicht bei einem Kunden, sondern am Montagmorgen bei mir.
Die Nummer hängt am Menschen, nicht an der Dose
Ich habe Telefonanlagen selbst gebaut und konfiguriert. Trotzdem steht bei uns keine mehr. Unsere Telefonie läuft vollständig über easybell und ist in Octoserv eingebunden: Ich sehe vor dem Abheben, wer anruft, ergänze Daten während des Gesprächs und wähle per Klick. Jeder von uns hat seine Durchwahl, und die nimmt er mit, wohin er will. Das ist beweglicher als jede Anlage, die ich je aufgebaut habe.
Und es hat einen Nebeneffekt, den ich schätze: Niemand weiß, wo du gerade bist. Wer sich mit seiner Durchwahl meldet, ist im Büro. Ob das Büro an diesem Tag in Österreich steht, geht niemanden etwas an. Wie wir so etwas für Kunden planen, steht unter Cloud Telefonie.
Warum Sie meistens mit mir sprechen
Viele meiner Kollegen sprechen kein Deutsch, vor allem in der Technik und im Support. Deshalb laufen die Gespräche über mich. Wenn Sie doch einmal direkt mit der Technik schreiben, bekommen Sie eine Antwort auf Deutsch, und die ist mit KI übersetzt. Ich sage das hier, weil es sonst irgendwann auffällt, und weil ich lieber vorher erkläre, wie etwas zustande kommt. Dasselbe gilt für diese Texte: Sie entstehen mit Unterstützung von KI, das steht unter jedem Beitrag. Die Haltung darin ist meine.
Warum die Beratung nur bei mir liegt
Für die Technik bin ich ersetzbar. Für den Support, für den Betrieb, für alles, was sich beschreiben und übergeben lässt, gibt es Leute, die es besser können als ich, und das ist gut so. Die Beratung gebe ich nicht ab. Sie besteht aus dem, was ich in den Jahren als Geschäftsführer, Vertriebsleiter und Interimschef gelernt habe, und aus der Art, wie ich Fragen stelle. Das lässt sich nicht als Ablauf aufschreiben und an jemanden übergeben, und ich will es diesmal so machen, wie ich es mir vorstelle. Was das im ersten Gespräch bedeutet, habe ich in Im ersten Gespräch schlage ich nichts vor beschrieben, und wie es abläuft, steht bei Hansakonzepte.
Deshalb schreibe ich so
Ich könnte hier „wir" schreiben und die Firma größer klingen lassen, als sie ist. Ich könnte einen Ansprechpartner erfinden, der die Anrufe entgegennimmt, und ein Büro mit Adresse, in das nie jemand kommt. Es wäre nicht einmal gelogen, nur unnötig. Sie bekommen mich, und deshalb schreibe ich in der ersten Person. Alles andere wäre eine Verpackung, und wer uns liest, will sehen, was drin ist.
Häufige Fragen
Warum schreibt Alvaro Moreno in der ersten Person?
Weil hinter DCom Systems tatsächlich er steht: Wer anruft, bekommt ihn, wer eine Beratung bucht, sitzt ihm gegenüber. Ein „Wir“ würde die Firma größer klingen lassen, als sie ist. Die Texte entstehen mit Unterstützung von KI, die Haltung darin ist seine.
Hat DCom Systems ein Büro?
Nein. Die Kollegen entscheiden selbst, von wo aus sie arbeiten, derzeit aus Frankreich, Österreich und Thailand. Es gibt keinen Flur und keine Kaffeeküche. Was nicht im System steht, gibt es nicht, und genau das ist der Grund für diese Arbeitsweise.
Wo liegen die Unterlagen, wenn es keine Ordner gibt?
In einer Cloudlösung auf Octoserv. Jeder Kontakt, jedes Angebot, jede Rechnung und jeder Vorgang liegt dort und nirgendwo sonst. Jede Lücke im Ablauf fällt dadurch zuerst im eigenen Haus auf, nicht bei einem Kunden.
Wie telefoniert eine Firma ohne Büro?
Vollständig über easybell, eingebunden in Octoserv: Wer anruft, ist vor dem Abheben sichtbar, Daten werden im Gespräch ergänzt, gewählt wird per Klick. Jeder hat seine Durchwahl und nimmt sie mit, wohin er will. Wer sich mit der Durchwahl meldet, ist im Büro, egal wo das gerade steht.
Warum sprechen Kunden fast immer mit Alvaro Moreno selbst?
Weil viele Kollegen in Technik und Support kein Deutsch sprechen. Direkte Antworten von dort sind mit KI übersetzt. Und weil er die Beratung nicht abgibt: Sie besteht aus seiner Erfahrung und seiner Art, Fragen zu stellen, und lässt sich nicht als Ablauf an jemanden übergeben.


